Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte »J« Ein Drama zu den Geschehnissen des Nationalsozialismus in Herford
11. Klasse, Städtisches Gymnasium Löhne, Gymnasium
32584 Löhne, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2017-1601
Der Filmbeitrag von Luise Hönig und Maximilian Klüter beschäftigt sich mit der Synagoge und der jüdischen Gemeinde in Herford während des Nationalsozialismus. Sie wählten den Brand der Synagoge im Jahr 1934 als Hauptthema. In der filmischen Auseinandersetzung wird neben dem Brand das damalige Leben einer jüdischen und einer deutschen Familie in einer fiktiven Erzählung gegenübergestellt. Rücken an Rücken sitzen sie auf der Bühne, beide am Abendbrottisch. Der jüdische Vater muss seiner Familie mitteilen, dass er entlassen wurde. Daraufhin klagt die Frau, dass sie nicht genügend Geld hätten, um vor dem Hass nach Amerika zu fliehen. Auf der anderen Seite macht sich der christliche Vater über das Aussehen seiner jüdischen Mitmenschen lustig. Sein Sohn stimmt ein. Die milden Worte der Mutter gehen unter der Autorität des Familienoberhauptes verloren. Von Szene zu Szene wird die Situation der jüdischen Familie prekärer – die Kinder dürfen nicht mehr zur Schule, sie werden mit einem grünen Zeichen im Gesicht gebrandmarkt. Der Film endet mit der Deportation der Familie.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben