Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Drei Perspektiven auf das jüdische Leben in Nationalsozialismus. Deutschland, Detmold und die Familie Ehrmann
8. Klasse, Gymnasium Leopoldinum, Gymnasium
32756 Detmold, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2017-0850
Die drei Schülerinnen beschäftigen sich mit der Frage, wie sich das jüdische Leben in Deutschland und in ihrer Heimatstadt Detmold nach nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten veränderte. Der Untersuchungsgegenstand wird in drei Kapitel aufgeteilt: Der erste Abschnitt beschäftigt sich mit der Ausgrenzung und Verfolgung der Juden in ganz Deutschland. Darauf folgt eine räumliche Konzentration auf die nationalsozialistische Politik Detmolds. Zum Schluss richtet sich der Fokus auf die jüdische Familie Ehrmann und ihr persönliches Schicksal. Ziel der Untersuchung ist es, verschiedene Blickwinkel – Staat, Religion und Familie – einzunehmen, um das Ausmaß der Thematik greifbar zu machen. Die Achtklässlerinnen betonen bei ihrer Themenwahl, dass Ausgrenzung und Verfolgung religiöser Minderheiten immer noch aktuelle Problematiken sind. Der Blick in die Vergangenheit soll die heutige Gesellschaft dafür sensibilisieren.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben