Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Doch letztlich glaubt ein Jeder, was ihm Hoffnung schenken kann. Religion zu Zeiten des Nationalsozialismus in Münster
11. Klasse, Freiherr-vom-Stein-Gymnasium, Gymnasium
48161 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2017-0708
Liana Kipka entschied sich, den Nationalsozialismus in Münster mittels eines selbst formulierten Dramas aufzuarbeiten, um den Leser auf eine Zeitreise zu mitzunehmen. Das Drama soll auf realistische Art und Weise das Denken der Menschen in der Vergangenheit demonstrieren. Die Charaktere sind fiktiv, da der politisch-religiöse Konflikt im Vordergrund steht. Die Erzählung enthält Quellenauszüge aus Predigten und Briefen sowie historische Erläuterungen. Die erste Szene – »Vorspiel auf dem Theater« – ist von Goethes »Faust« inspiriert und dient als Gebrauchsanweisung für eine differenzierte Betrachtung. Jede folgende Sequenz spiegelt die politische Lage der damaligen Zeit wider – die desinteressierten Besitzer eines Wirtshauses, die nur den Profit sehen, die Zwangsenteignung eines jüdischen Geschäfts, willkürliche Verhaftungen, die Münsteraner Pogromnacht und den Einzug der Zivilbevölkerung zum Heeresdienst.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben