Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte Die religiösen Bedürfnisse polnisch-katholischer Arbeitsmigranten in einer evangelisch geprägten Umgebung am Beispiel Wilhelmsburg

2. Preis
2017
Ringleben-Fricke, Ronja
Ulf Maaser, Amely Lißner

11. Klasse, Halepaghen-Schule Buxtehude, Gymnasium

21614 Buxtehude, Niedersachsen, Deutschland

#2017-1845

Wilhelmsburg, der flächenmäßig größte Stadtteil Hamburgs, blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Eine einschneidende Veränderung war die Industrialisierung am Ende des 19. Jahrhunderts. Während dieser Zeit wurden Arbeiter aus Ostpreußen, fast alle der polnischen Minderheit zugehörig, angeworben, um in den neu gegründeten Wilhelmsburger Fabriken zu arbeiten. Das neue Leben in Wilhelmsburg und die unterschiedlichen Kulturen, insbesondere die religiösen und sprachlichen Unterschiede, stellten die Zuzügler vor neue Herausforderungen. Ronja Ringleben-Fricke legt in ihrer schriftlichen Arbeit den Fokus auf die religiösen Bedürfnisse der polnisch-katholischen Migranten. Die Elftklässlerin konzentrierte ihre Recherche dabei auf die erste Generation der Zuzügler, d. h. die Personen mit direkter Migrationserfahrung im Zeitraum von 1880 bis 1920. Dafür besuchte sie unter anderem das Archiv des »Museum Elbinsel Wilhelmsburg« und das Archiv der Kirchengemeinde St. Bonifatius.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben