Wettbewerb: Gott und die Welt. Religion macht Geschichte »...den sah men up ener hort brenen«. Hexenverfolgung im Land Bremen (1503-1714)
10. Klasse, Ökumenisches Gymnasium zu Bremen, Gymnasium
28355 Bremen, Bremen, Deutschland
#2017-1331
In Bremen standen von 1503 bis 1714 mindestens 63 Menschen, vor allem Frauen, wegen »Hexereidelikten« vor Gericht, ein Drittel der Angeklagten erhielt die Todesstrafe. Was löste die Hexenverfolgung in Bremen aus? Wie liefen die Prozesse vor Gericht ab? Welche Rolle kam dabei der Kirche zu? Mit diesen Fragen setzen sich die Schülerinnen und Schüler in ihrem Beitrag auseinander. In sechs Fallbeispielen untersuchen sie die frühneuzeitlichen Hexenprozesse in ihrer Heimatstadt. Sie recherchierten im Staatsarchiv und nutzten als zeitgenössische Quelle die Aufzeichnungen des Stadtphysicus und Lehrers Johann Ewich. Ihre Forschungsergebnisse stellte die Schülergruppe in einem schriftlichen Text zusammen, davon ausgehend verarbeitete sie die Fallbeispiele zusätzlich zu einem lebendigen Hörspiel.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben