Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Welche "Grenzen" stecken in einem Stapel Feldpostbriefe aus dem Ersten Weltkrieg?
12. Klasse, Carl-Zeiss-Gymnasium
07743 Jena, Thüringen, Deutschland
#2025-1383
Im Ersten Weltkrieg wurden insgesamt 11 Milliarden Briefe mit der Feldpost verschickt. Briefe waren für die Soldaten die einzige Möglichkeit, ihren Verwandten ein Lebenszeichen zukommen zu lassen und vom Leben an der Front zu berichten. Welche Wege die Briefe zurücklegten und welche Grenzen sie dabei überquerten, untersuchten vier Schülerinnen anhand von Briefen an Albert Posse. Der in Holzengel ansässige Landwirt erhielt während des Ersten Weltkriegs zahlreiche Briefe von Freunden und Verwandten an der Front. Die Zwölftklässlerinnen sortierten die Briefe nach Absendern und analysierten deren Inhalt sowie die Motive der Postkarten. Besonders herausfordernd war es für sie, die Texte zu entziffern. Diese waren über die Jahre verblasst und zudem in Kurrentschrift geschrieben, einer altdeutschen Schreibschrift aus dem 16. Jahrhundert. Aus ihren Ergebnissen erstellten die Teilnehmerinnen Ausstellungsplakate für einen Museumsrundgang.