Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Tod an der Grenze - Ein filmischer Beitrag zur Aachener Kaffeefront 1947

3. Preis
2025
28 Schüler:innen der 8. Klasse
Film
Anna Rabien, Oliver Fabri

8. Klasse, Städtische Gesamtschule Brand

52078 Aachen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2025-0860

Schmuggel, Bandenkriminalität und Verfolgungsjagden mit Schusswechseln in den Dörfern zwischen Aachen und Eifel? Was heute absurd klingt, war in den Nachkriegsjahren handfeste Realität. Die hohe Kaffeesteuer in Deutschland und die günstigen Einkaufspreise in Belgien machten den Schmuggel von unverzolltem Kaffee über die grüne Grenze zu einem lukrativen Geschäft. Um den Kaffeeschmuggel bildeten sich tatsächlich organisierte Banden. Doch auch für Privatpersonen oder Familien war der illegale Kaffeehandel ein willkommener Zuverdienst. In einem schwarz-weiß gedrehten kurzen Spielfilm stellte die Klasse der Gesamtschule Brand die Geschichte zweier Brüder nach, die sich zur Unterstützung ihrer Familie als Kaffeeschmuggler versuchen. Bei der Flucht vor einer Zollkontrolle wird der jüngere der beiden erschossen. Wenn auch die meisten Szenen fiktiv sind: der Konflikt zwischen Zoll und Schmugglern forderte tatsächlich mehre Todesopfer. Das jüngste von ihnen war mit 14 Jahren der im Film dargestellte Horst Klinger.