Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Sprachbarrieren griechischer ArbeitsmigrantInnen - Grenzen der Verständigung
10. Klasse, Hildegardis-Gymnasium
44791 Bochum, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2025-2544
Die Urgroßeltern von Sophia Theocharidis kamen im Zuge des deutsch-griechischen Anwerbeankommens für sogenannte Gastarbeiter nach Deutschland. Nach mehreren mehrmonatigen Aufenthalten in Deutschland siedelten sie auch mit ihren Kindern um. 1995 zogen sie nach über 30 Jahren in Deutschland jedoch zurück in ihre alte Heimat. Auf einer Webseite erzählt ihre Urenkelin die Familiengeschichte und weist auf Parallelen und Unterschiede zur allgemeinen Migrationsgeschichte von Griechenland nach Deutschland hin. Sie beschreibt auch, wie sich in einzelnen Fabriken oder Städten griechische – und andere nationale – „Communitys“ mit eigenen Vereinen und Kirchengemeinden bildeten und schätzt diese ambivalent ein. Eindeutig beurteilt sie hingegen die wichtige Bedeutung von Sprache und Spracherwerb, der gerade bei der ersten Generation von „Gastarbeiter:innen“ zu wenig gefördert wurde. Aus diesem Grund geht die Zehntklässlerin regelmäßig zum „herkunftssprachlichen Unterricht“, damit sie über die Sprache mit der Heimat ihrer Groß- und Urgroßeltern verbunden bleibt.