Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Robert Stark: Ein Verleugneter - Ausgrenzung der sogenannten Berufsverbrecher von 1933 bis heute
10. Klasse, Ricarda-Huch-Schule, Gymnasium
63303 Dreieich, Hessen, Deutschland
#2025-0876
1941 wurde Robert Stark als Häftling im Konzentrationslager Sachsenhausen interniert. Er gehörte zur Häftlingsgruppe der sogenannten „Berufsverbrecher“, die in der öffentlichen Wahrnehmung meist keine große Rolle spielt. Zwei Zehntklässler gingen in ihrem Beitrag den Fragen nach, wer diese Personen waren, welche Ausgrenzungen sie erlitten und welche Auswirkungen nach dem Kriegsende noch zu spüren waren. Robert Stark, der Urgroßvater des einen Teilnehmers, starb im Konzentrationslager. Mit seinem Schicksal im Mittelpunkt führten die Schüler Interviews mit Expert:innen und arbeiteten mit der Gedenkstätte Sachsenhausen sowie dem Hessischen Hauptstaatsarchiv zusammen. Sie schildern neben den Umständen für die Inhaftierung Robert Starks auch den Alltag im Konzentrationslager und die Stigmatisierung als „Berufsverbrecher“.