Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Neue Grenzen, neue Heimat? Geflüchtete und Vertriebene in Wiesbaden (1945-1949)

2. Preis
2025
Lotta Liebau, Rheana Schücke
Schriftlich-Sachtext
Benjamin Laqua

12. Klasse, Martin-Niemöller-Schule, Gymnasium

65189 Wiesbaden, Hessen, Deutschland

#2025-1480

Im Jahr 1945 wurde im Rahmen des Potsdamer Abkommens die Oder-Neiße-Linie als Ostgrenze der DDR festgelegt. Doch was geschah mit den Menschen aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten? Mit dieser Frage setzten sich zwei Schülerinnen in ihrem schriftlichen Beitrag auseinander. Die beiden Zwölftklässlerinnen legten ihren Schwerpunkt auf die Schwierigkeiten, die Geflüchtete beim Überschreiten der neuen Grenze erlebten, beleuchteten die logistischen Probleme bei der Versorgung und schilderten den Alltag der Ankommenden in der frühen Nachkriegszeit. Besonders hervor hoben sie dabei die Ausgrenzung und die mühsame Integration der Geflüchteten sowie die Hürden, die es zu überwinden galt. Geografisch verorteten sie ihren Beitrag vor allem in Wiesbaden und stellten damit einen konkreten lokalen Bezug her. Für ihre Arbeit nutzten sie Archivalien aus dem Hessischen Hauptstaatsarchiv und dem Staatsarchiv Wiesbaden, ein Zeitzeugeninterview sowie Fachliteratur.