Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Milo Barus - ein grenzenloses Leben?
5. Klasse, Friedrichgymnasium
04600 Altenburg, Thüringen, Deutschland
#2025-2751
In den 1930er Jahren galt Milo Barus als der stärkste Mann der Welt. Bereits mit 18 Jahren nahm er an den mitteleuropäischen Ringermeisterschaften teil. Nachdem einer seiner Gegner bei einem Unfall im Kampf tödlich verunglückte, wandte sich Barus jedoch vom Ringen ab. Fortan tourte er als Schwerathlet durch die ganze Welt. Barus war aber nicht nur Kraftakrobat, sondern engagierte sich auch politisch. Weil er Sozialdemokrat war, wurde er im Nationalsozialismus von 1936 bis 1941 inhaftiert. Um das Leben des Kraftathleten zu veranschaulichen, gestaltete Ole Böttger ein Plakat und verfasste einen Forschungsbericht. Darin zeigt der Schüler, wie Barus durch seine körperliche Kraft immer wieder physische Grenzen überwand und durch seine Reisen geografische Grenzen überquerte. Zudem beleuchtet der Teilnehmer, dass Barus aufgrund seines Eintretens für die Sozialdemokratie auch mit politischen Hindernissen rang, die ihn aber nicht davon abhielten, sich weiter für seine Überzeugungen einzusetzen. Ab 1956 war er Gastwirt im Eisenberger Mühltal bei Weißenborn und trat weiterhin als Kraftakrobat auf.