Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Liebfrauengymnasium Büren - Von Geschlechtertrennung zu Koedukation
12. Klasse, Liebfrauengymnasium Büren
33142 Büren, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2025-0766
Am Beispiel der eigenen Schule beschreiben die Schüler:innen eines Projektkurses die Aufhebung der Geschlechtertrennung an weiterführenden Schulen. Das Liebfrauengymnasium in Büren wurde 1946 von einem katholischen Schwesternorden gegründet – als reines Mädchengymnasium, was zu dieser Zeit den allgemeinen Regeln entsprach. Erst Ende der 1960er Jahre hob Nordrhein-Westfalen die Geschlechtertrennung an staatlichen Gymnasien auf. 1971 folgte die katholische Schule in Büren diesem Beispiel. Die Teilnehmenden verglichen das Schulleben vor und nach der Einführung der Koedukation und analysierten den Zusammenhang von Schul- und Geschlechtergeschichte: Einerseits war die Koedukation Teil einer allgemeinen Modernisierung der Lehrpläne. Andererseits prägten Geschlechterrollen und Zuschreibungen der jeweiligen Zeit auch danach noch Schulalltag und Unterricht. Für ihre Webseite recherchierte die Gruppevor allem im schuleigenen Archiv und interviewte zahlreiche ehemalige Schülerinnen – und Schüler! - als Zeitzeug:innen.