Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Kieler Matrosenaufstand - Wie Kieler Matrosen die Grenzen verschoben

Landessieger
2025
Lenn Maxim Borzym
Schriftlich-Sachtext
Kirsten Beuster

12. Klasse, Gelehrtenschule des Johanneums, Gymnasium

22301 Hamburg, Hamburg, Deutschland

#2025-0945

Der Kieler Matrosenaufstand des Jahres 1918 gilt als Startpunkt der Novemberrevolution und damit als entscheidender Moment für das Ende des Deutschen Kaiserreichs. Begonnen als Matrosenmeuterei gegen die aussichtslose Kriegsführung während des Ersten Weltkriegs, entwickelte sich der Aufstand rasch zu einer zivilen Protestbewegung. Die Beteiligten forderten grundlegende soziale und demokratische Reformen des Staatswesens und stießen dabei auf vielfältige Grenzen. Lenn Maxim Borzym untersucht in seiner Arbeit, wie innerhalb der Protestbewegung diese politischen, sozialen, ideologischen und räumlichen Grenzen sichtbar wurden. In seiner Analyse zeigt der Schüler den Umfang und den Einfluss, den diese Protestbewegung im 20. Jahrhundert einnahm. Um sich das Thema zu erschließen, arbeitete er mit historischen Flugblättern, welche die Matrosen publizierten, Tagebucheinträgen beteiligter Personen sowie verschriftlichten Augenzeugenberichten.