Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Kaló Taxídi - Ein Leben als griechischer Gastarbeiter fernab der Heimat für eine bessere Zukunft

Landessieger
2025
Amelia Chorosis
Schriftlich-Sachtext
Silvio Gornig

8. Klasse, Gymnasium Coswig

01640 Coswig, Sachsen, Deutschland

#2025-0383

„Kalo Taxidi“ ist Griechisch und bedeutet „gute Reise“. Mit dieser Reise der griechischen Gastarbeiter, die in den 1960er-Jahren in Ludwigshafen am Rhein ankamen, hat sich Amelia Chorosis beschäftigt. Ausgangspunkt für ihre Untersuchung war ihr eigener familiärer Hintergrund, da ihre Urgroßeltern väterlicherseits aus Griechenland stammen. Mit dieser Arbeit verfolgte sie nicht nur das Ziel, die Hintergründe für die Migration ihrer Vorfahren darzustellen, sondern auch aufzuzeigen, welchen sozialen, kulturellen und gesellschaftlichen Grenzen die griechischen Gastarbeiter in Deutschland überwinden mussten. Für ihre Recherche befasste sie sich nicht nur mit Archivunterlagen der Badischen Anilin- und Sodafabrik (BASF), sondern führte auch Interviews mit familiären Zeitzeugen, einem Stadthistoriker sowie dem griechisch-orthodoxen Erzpriester Dr. Georgios Basioudis aus Mannheim. Dazu liefert sie in ihrem Text eine eigene Einschätzung zu den Umständen und wie sie die Integration heute und damals prägten.