Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Harte Kante, klare Grenze? Schulordnungen unserer Schule im Wandel der Zeit

Landessieger
2025
Jan Julius Brzoska, Leo Dangel
Schriftlich-Sachtext
Sandra Barthel

10. Klasse, Carl-Benz-Gymnasium

68526 Ladenburg, Baden-Württemberg, Deutschland

#2025-1426

Welche Grenzen setzten die Schulordnungen im Kaiserreich, der Weimarer Republik oder der NS-Zeit? Und wie veränderten sich Grenzen innerhalb der Schulgemeinschaft in den letzten anderthalb Jahrhunderten? Jan Julius Brzoska und Leo Dangel tauchten tief in die Geschichte ihrer eigenen Schule ein, die 1863 als „Großherzogliche Bürgerschule“ gegründet wurde. Besonders interessierte sie, wie die unterschiedlichen politischen Systeme die Regeln und Kultur in der Schule beeinflussten und veränderten. So wurden in der Weimarer Republik erstmals Schülervertretungen auf Klassen- und Schulebene gewählt. Im NS-Regime wurden Schulkonferenz und Kollegium hingegen entmachtet, auch die Schule wurde nach dem „Führerprinzip“ organisiert. Leider mussten die Autoren sie feststellen, dass Schulordnungen nur aus dem Kaiserreich und der Bundesrepublik überliefert sind. Die Lücken füllten sie durch die Auswertung von Lehrplänen, Schulgesetzten und Konferenzprotokollen.