Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Frauen im Nationalsozialismus - Ein Fort- oder Rückschritt in der Frauengeschichte
12. Klasse, Pestalozzischule, Gymnasium
65510 Idstein, Hessen, Deutschland
#2025-2270
Mit der Machtübernahme des NS-Staates im Jahr 1933 wurde auch das nationalsozialistische Frauenbild Teil der staatlichen Politik. Frauen wurden durch gezielte Anreize und gesellschaftliche Einschränkungen aus dem Berufsleben, insbesondere aus Führungspositionen, verdrängt. Ziel war es, sie in die Rolle der Hausfrauen und Mütter zu drängen. Gleichzeitig waren Frauen jedoch auch als Täterinnen in das NS-System eingebunden und begingen für das NS-Regime Verbrechen. Diese Widersprüche stehen im Mittelpunkt des schriftlichen Beitrags von Maya Zerhau. Darin untersucht sie die Ambivalenz des nationalsozialistischen Frauenbildes und dessen Einbindung in die staatliche Struktur. Neben allgemeinen Aspekten geht sie auf das organisierte Vereinswesen, weibliche Opfer, Täterinnen sowie eine hessische Widerstandskämpferin gegen das NS-Regime ein. Für ihre Recherche nutzte die Zwölftklässlerin neben Literatur und Internetseiten auch Materialien aus dem Archiv der deutschen Frauenbewegung und dem Landesarchiv Wiesbaden.