Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Die Schatten der Weltpolitik im Emsland - Wie physische, juristische und moralische Grenzen überschritten wurden

3. Preis
2025
Erik Benten
Schriftlich-Sachtext
Robert Rühlmann

11. Klasse, Kreisgymnasium St. Ursula

49740 Haselünne, Niedersachsen, Deutschland

#2025-0519

Erik Benten erzählt in seinem Beitrag von einem kleinen Ort im Emsland, der während des Zweiten Weltkriegs verschwand. Bereits 1877 errichtete die Firma Krupp nahe Meppen einen Schießplatz, auf dem bis über den Ersten Weltkrieg hinaus Artillerie getestet und entwickelt wurde. Mit der Vorbereitung auf den Zweiten Weltkrieg wurde der Schießplatz stetig erweitert, sodass 1937 die Gemeinde Wahn weichen musste. Die Enteignung und Umsiedlung der Bewohner:innen erfolgte im Einklang mit der nationalsozialistischen Rechtslage, die unter anderem für solche Situationen ausgelegt war. Der Schüler betont dennoch die rechtliche Willkür des NS-Regimes und die moralische Grenze, die mit der Enteignung und Umsiedlung der Wahner:innen überschritten wurde. Für seinen Beitrag besuchte er die Erinnerungsstätte Wahn, interviewte Zeitzeug:innen und recherchierte im Kreisarchiv Emsland, im Niedersächsischen Landesarchiv sowie im Archiv der Familie Krupp.