Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Die Grenzen des Nahostkonfliktes - Physische und psychologische Grenzen
12. Klasse, Willy-Brandt-Schule, Gesamtschule
22850 Norderstedt, Schleswig-Holstein, Deutschland
#2025-2642
In einem umfassenden Forschungsbericht erörtern Ole Middendorf und Abdalrahman Ureikat die Frage, inwiefern der Nahostkonflikt nicht nur physische, sondern auch psychische Grenzen schafft. Dafür beleuchten sie die Gründung des Staates Israel, das Leben für die Palästinenser:innen nach der ‚Nakba‘, aber auch Deutschlands Rolle im Nahostkonflikt. Auch greifen sie auf persönliche Erfahrungen zurück, da einer der Teilnehmer selbst Palästinenser ist. Zudem interviewten die Schüler eine Jüdin, um verschiedene Perspektiven auf den Konflikt abbilden zu können. Die Zwölftklässler gelangen zu dem Ergebnis, dass durch den Nahostkonflikt eine Vielzahl an Grenzen entsteht. Es gibt eine Grenze dessen, was Menschen sich trauen zu sagen. Grenzen werden jedoch auch darin sichtbar, dass Misstrauen zwischen verschiedenen Gruppen aufkommt. Für jüdische oder palästinensische Menschen äußern sich Grenzen zudem darin, dass sie ihre Identität aus Angst vor Ausgrenzung zum Teil nicht offen ausleben können.