Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Die Grenzen der Freiheit in der Hansestadt Lübeck - Zwischen mittelalterlicher Bürgerfreiheit und moderner Migration

Landessieger
2025
Luca Pascal Neubert
Schriftlich-Sachtext
Kirsten Scheunemann

11. Klasse, Trave-Gymnasium

23569 Lübeck, Schleswig-Holstein, Deutschland

#2025-2550

Die Geschichte der Stadt Lübeck wurde auf verschiedene Weise von Grenzen geprägt. Im Mittelalter diente die Stadtmauer als physische Grenze dem Schutz der Stadt. Doch existierten damals auch soziale Grenzen, da wohlhabende Bürger mehr Rechte hatten als die restliche Bevölkerung. Im Zuge der napoleonischen Kriege wurde Lübeck in verschiedene deutsche Staatsgebilde eingegliedert, wodurch sich die politischen Grenzen verschoben. Nach dem Zweiten Weltkrieg gewannen geografische Grenzen erneut an Bedeutung, da Lübeck durch die innerdeutsche Grenze von wichtigen Verbindungen nach Ostdeutschland abgeschnitten wurde. Die Relevanz und Funktion von Grenzen in verschiedenen Epochen beleuchtet Luca Pascal Neubert in einem Forschungsbericht. Der Schüler kommt zu dem Schluss, dass physische Grenzen heute kaum noch eine Rolle spielen, soziale Abgrenzungen jedoch fortbestehen – etwa durch fehlende Integration von Geflüchteten und große Wohlstandsunterschiede zwischen Stadtteilen.