Wettbewerb: Bis hierhin und nicht weiter!? Grenzen in der Geschichte Der Umgang mit Epilepsie im Nationalsozialismus - Freiheiten und Grenzen eines persönlichen Schicksals

Landessieger
2025
Annalena Michauk
Schriftlich-kreativ (Tagebuch, Drehbuch etc.)
Thomas Hengst

11. Klasse, Herder-Gymnasium

14052 Berlin, Berlin, Deutschland

#2025-1000

Annalena Michauk schildert in ihrem Beitrag anhand der Geschichte ihres Großonkels Karl Ehrenberg, was die NS-Herrschaft und deren eugenisches Volksverständnis für das Leben der Menschen bedeutete. Karl Ehrenberg war zu der Zeit an Epilepsie erkrankt. Mit dem „Gesetz zur Verhütung erbkranken Nachwuchses“, das 1934 in Kraft trat, wurde ein rechtlicher Rahmen von den Nationalsozialisten geschaffen, an Epilepsie erkrankte Menschen wie Karl Ehrenberg zu sterilisieren. Die Geschichte dieses Mannes und seines Widerstands gegen die ihm auferlegte Sterilisation schildert Annalena Michauk in ihrem schriftlichen Beitrag. Dabei bleibt sie nicht in diesem spezifischen Kontext ihres Großonkels, sondern bettet diesen in die allgemeine Situation und in die Lebenswege von ca. 350.000 bis 400.000 betroffenen Menschen ein. Für ihren Beitrag nutzte sie neben Webseiten und Literatur auch Ausschnitte von Briefen und weitere Quellen ihres Großonkels.