Wettbewerb: Bewegte Zeiten. Sport macht Gesellschaft Fahrradstadt Hamburg - Motivationen zum Fahrradfahren in Hamburg

Förderpreis
2021
Pißler, Oriel Stella Bo-Ri
Silke Urbanski

10. Klasse, Albert-Schweitzer-Gymnasium, Gymnasium

22337 Hamburg, Hamburg, Deutschland

#2021-0829

Bo-Ri Pißler und Oriel Stella leben in einer autofreien Siedlung und sind daher von Menschen umgeben, die regelmäßig und ausgiebig mit dem Fahrrad unterwegs sind. Doch wie sieht es in ihrer Heimatstadt Hamburg insgesamt aus? Wie förderte die Kommune den Fahrradverkehr und aus welchen Motiven heraus? Die Zehntklässlerinnen machten sich auf eine Spurensuche zur Bedeutung des Fahrrads in der Stadtgeschichte nach dem Zweiten Weltkrieg. Sie stellten fest, dass die Stadtplanung in den Jahren des Wiederaufbaus sehr fahrradfreundlich war, weil das Fahrrad ein kostengünstiges und beliebtes Fortbewegungsmittel war, etwa unter Hafen- und Industriearbeitern. Die spätere Stadtplanung setzte hingegen überwiegend auf Auto, Bus und Bahn. Ab der ›Ölkrise‹ der 1970er Jahre wurde Fahrradfahren dann vor allem zu einem Thema des bürgerschaftlichen Engagements. Erst in den vergangenen Jahren stellten die Autorinnnen auch bei Politik und Verwaltung wieder Tendenzen hin zu einer fahrradfreundlichen Stadt fest.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben