Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Zwischen Akzeptanz und Fremdenhass. Migranten in den sechziger und neunziger Jahren in Deutschland
Klasse 12, Vincent-Lübeck-Gymnasium, Gymnasium
21682 Stade, Niedersachsen, Deutschland
#2015-0269
In einer vergleichenden Studie beschäftigen sich die Schülerinnen mit Migrationsbewegungen nach Deutschland im 20. Jahrhundert. Sie arbeiten die Unterschiede zwischen der Arbeitsmigration der 60er-Jahre und der Einwanderung in den 90er-Jahren infolge der Balkankriege heraus. Sowohl politische als auch rechtliche, soziale und wirtschaftliche Hintergründe werden von den Autorinnen beleuchtet und aufeinander bezogen. Dabei filtern sie heraus, wie unterschiedlich die Wahrnehmung der Migranten in Deutschland und der Umgang mit ihnen als Fremde waren. Das mangelnde Bewusstsein über den Gewinn und die Notwendigkeit von Einwanderung habe dazu geführt, dass Migranten zu Außenseitern der Gesellschaft wurden. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Stereotypen und Vorurteilen, welche die Schülerinnen einordnen und zu entkräften versuchen. Dabei bildete eine breite Recherche der Fachliteratur sowie eine Auswertung der lokalen Tagespresse aus dem Stadtarchiv die Grundlage für den Beitrag.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben