Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Vertriebene ein Leben lang fremd. Wie wurde Anderssein konstruiert/bewältigt?

Landessieger
2015
Heinze, Karolin
Margarete Pfeiffer

Klasse 11, Hans-Baldung-Gymnasium, Gymnasium

73525 Schwäbisch Gmünd, Baden-Württemberg, Deutschland

#2015-1435

Die Massenumsiedlungen von Menschen aus den Ostgebieten am Ende des Zweiten Weltkrieges war eine der zahlenmäßig größten Migrationswellen auf dem europäischen Kontinent. Diese hatte einen großen Einfluss auf die Gestaltung der Gesellschaft. In welcher Form die Vertriebenen Fremdheitserfahrungen machten und wie sie damit umgingen, untersucht Karolin Heinze. Sie recherchierte in der Fachliteratur und führte ein Zeitzeugeninterview. Inwiefern auch die Gesellschaft, die die Vertriebenen aufnehmen musste, durch ihre Zuschreibungen dazu beitrug, dass sich geflüchtete Menschen als Außenseiter fühlten, zeigt die Schülerin in ihrem Beitrag. Aus Sicht der Schülerin lässt sich die Integration der Ostvertriebenen in Schwäbisch Gmünd dennoch als gelungen bezeichnen.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben