Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte »Moralischer Abschaum«? Ausgrenzung, Diskriminierung und Verfolgung von Homosexuellen im Dritten Reich

Landessieger
2015
Heimsath, Max Willem
Dr. Arndt Mersmann und Dr. Heinz-Jürgen Trütken-Kirsch

Klasse 11, Wilhelm-Hittorf-Gymnasium, Gymnasium

48151 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2015-1001

Auf welche Weise wurden Homosexuelle im Nationalsozialismus aufgrund ihres vermeintlichen »Andersseins« diskriminiert und verfolgt? Dieser Frage widmet sich Max Heimsath in seiner Arbeit. Von der Verfolgung im Nationalsozialismus ausgehend, untersucht der Elftklässler weiterführend den Umgang mit den Opfern in der jungen Bundesrepublik Deutschland. Er analysiert anhand mehrerer biografischer Beispiele die Verfolgungspraxis zur Zeit des Nationalsozialismus in Westfalen und den Umgang mit Entschädigungsforderungen in der Bundesrepublik. Seine Arbeit basiert auf der Auswertung verschiedener Akten des Wiedergutmachungsprozesses. Max Heimsath verdeutlicht durch seine Forschungsergebnisse, dass Diskriminierungen gegenüber Homosexuellen mit dem Ende des Nationalsozialismus nicht verschwanden.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben