Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Hans Litten ? Jurist und verfolgter Außenseiter der Weimarer Republik
Klasse 09, Carl-Zeiss-Gymnasium, Gymnasium
07743 Jena, Thüringen, Deutschland
#2015-0188
Am 5. Februar 1938 nahm sich Hans Litten, Rechtsanwalt der »Roten Hilfe«, im KZ Dachau das Leben. Er konnte die permanenten Demütigungen, Folterungen und Qualen in den Konzentrationslagern nicht länger ertragen. Mit dem Leben Hans Littens, seinen politischen und sozialen Einstellungen, seinem beruflichen Werdegang und seiner Diskriminierung und den Auswirkungen in der Nachkriegszeit setzten sich die Teilnehmenden auseinander. So wurde die Biografie Littens in der DDR und der BRD unterschiedlich aufgearbeitet. Dies zeigt sich beispielsweise an der Diskussion über die Umbenennung der »Hans-Litten-Straße« in Ostberlin nach 1989. Die Teilnehmer suchten selber die historischen Orte, die mit Littens Leben verknüpft sind, auf, lasen biografische Literatur und Fachbücher. So gelang es den Schülern, ein facettenreiches Bild der Persönlichkeit Hans Littens zu zeichnen und in seine Zeit einzubetten. Die Autoren sprechen sich dafür aus, Hans Litten im öffentlichen Bewusstsein durch die Benennung von Gebäuden und Straßen zu würdigen.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben