Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Gisela Mauermayer 1913 ?1995. Sport war ihr Anderssein
Klasse 08, Grund- und Mittelschule Kronwinkl-Ast, Hauptschule
84174 Eching, Bayern, Deutschland
#2015-0074
Bei einer Aufräumaktion in der Schule stießen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf ein altes Foto. Dieses zeigt ein Dutzend junger Frauen in Sportanzügen. Ausgehend von diesem Fund, fragten sie sich, unter welchen Bedingungen es Frauen früher möglich war, Leistungssport zu treiben, und was sich mit der Machtübernahme durch die Nationalsozialisten veränderte. Sie zeigen dies am Beispiel der Leichtathletin Gisela Mauermayer, die eine der Frauen auf dem alten Foto ist. Die Olympiasiegerin von 1936 fiel als weibliche Leistungssportlerin bereits in den 1920er-Jahren auf. Im Diskuswerfen errang sie Siege für das nationalsozialistische Deutschland ein: für die Jungforscher ein Anlass, nach der Verstrickung von Sport und Politik zu fragen. Aus ihrer Sicht war Gisela Mauermayer in mehrfacher Hinsicht eine Außenseiterin: als weibliche Leistungssportlerin gefeiert und nach 1945 als Nazisportlerin öffentlich verachtet.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben