Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Dorothea Christiane Erxleben
Klasse 07, GutsMuths-Gymnasium, Gymnasium
06484 Quedlinburg, Sachsen-Anhalt, Deutschland
#2015-0831
Dorothea Christiane Erxleben war die erste Frau, die einen Doktortitel für Medizin an einer Universität erhielt. Sie lebte von 1715 bis 1762 in Quedlinburg und war in ihrem Werdegang als studierte und promovierte Frau eine Ausnahme. Für Frauen in der damaligen Zeit war der Zugang zu höherer Bildung aufgrund der Rollenvorstellungen nicht vorgesehen. Aufgrund ihrer Intelligenz, ihrer Wissbegier, aber auch ihres Durchhaltevermögens wurde Frau Erxleben zu einer Außenseiterin im positiven Sinne. Die Siebtklässlerin Kristin Heidel beschäftigte sich intensiv mit dem Leben der Ärztin und den gesellschaftlichen Auffassungen zur Bildung von Frauen im 18. Jahrhundert. Die Schülerin eignete sich ihr Wissen mithilfe von Literatur an und besuchte das Museum. Außerdem führte sie ein Interview mit einer Schauspielerin, die ein Theaterstück über die Ärztin erarbeitet hat, und befragte die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit der Klinik in Quedlinburg, die nach der Ärztin benannt wurde.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben