Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Die größte Sünde ist das Vergessen. Ein Beitrag zur Debatte um die Wernigeröder Hexenprozesse
Klasse 12, Landschulheim Grovesmühle, Gymnasium
38871 Veckenstedt, Sachsen-Anhalt, Deutschland
#2015-0109
Auf der Grundlage ihrer Forschungsarbeit schalteten sich neun Schülerinnen und Schüler in die aktuell in Wernigerode stattfindende Debatte um die öffentliche Rehabilitation von als Hexen verfolgten Menschen ein. Es geht dabei um die Erinnerung an die Hexenprozesse im Mittelalter, die aus Sicht der »Düsselhexen« in die öffentliche Erinnerung Eingang halten soll. Ausgehend von den konträren Positionen im lokalen Streit um die Rehabilitierung der »Hexen«, wird die Geschichte der Hexenverfolgung von den Teilnehmenden einer eingehenden Betrachtung unterzogen. Dabei steht die Würdigung der zeitgenössischen rechtlichen Grundlagen im Fokus. Die Teilnehmenden nähern sich der Thematik anhand von Prozessakten aus dem Archiv, Zeitungsartikeln und Expertenbefragungen. Sie befürworten eine öffentliche Würdigung der Opfer und machen drei Vorschläge für den Text einer möglichen Gedenktafel. Diese Vorschläge trugen sie in einer Diskussionsrunde mit Vertretern der beteiligten Konfliktparteien, die im offenen Kanal ausgestrahlt wurde, vor.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben