Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Der Umgang mit Besatzungskindern der US-amerikanischen Besatzungszone am Beispiel unserer Großmutter Heidemarie Geiß und anderen Besatzungskindern

Landessieger
2015
Verhalen, Ellen; Verhalen, Siri
Leif Bungenstock und Astrid Ruhwedel

Klasse 10, Gymnasium Goch, Gymnasium

47574 Goch, Nordrhein-Westfalen, Deutschland

#2015-0955

Heidemarie Geiß wurde im Jahr 1947 als Tochter eines US-Soldaten und einer Deutschen geboren. In der US-amerikanischen Besatzungszone gab es rund 70.000 Besatzungskinder. Viele wuchsen – wie auch Heidemarie Geiß – ohne Vater auf, einige wurden adoptiert. Ausgehend von Zeitzeugengesprächen und Recherchen im hessischen Landesarchiv, erforschen Ellen und Siri Verhalen die Lebensgeschichte ihrer Großmutter und weiterer Besatzungskinder. Die Zehntklässlerinnen verdeutlichen, wie unterschiedlich die Behandlung der Besatzungskinder ausfallen konnte. Als »Kinder des Feindes« wurden einige im öffentlichen Leben zu Außenseitern, während andere unter dem Schweigen ihrer Mütter über die Väter litten. Die Schülerinnen ordnen die biografischen Beispiele in den Kontext der Besatzungspolitik ein. Ihnen gelingt so eine umfassende Betrachtung ihres Themas.

Literaturverzeichnis

Bibliografische Angaben