Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte DDR ? Flucht oder Ausreise?
Klasse 12, Christianeum, Gymnasium
22605 Hamburg, Hamburg, Deutschland
#2015-1005
Die beiden Schülerinnen gingen der Frage nach, inwiefern sich Bürger der ehemaligen DDR bei einem Ausreisewunsch zwischen einer gefährlichen Flucht, einem Ausreiseantrag und dem Bleiben entscheiden mussten. Sie stellen heraus, dass bei einem Ausreiseantrag die ganze Familie der Antragsteller zu einem Außenseiter in der Gesellschaft wurde. Diese Überlegung zeigt, dass Außenseitertum prozesshaft in spezifischen historischen Situationen entsteht und damit immer vor dem Spiegel der jeweiligen Zeit untersucht werden muss. Die Arbeit fußt auf einer breiten Materialbasis. Hervorzuheben sind zwei Zeitzeugeninterviews, die breit historisch kontextualisiert werden. Im Fazit erarbeiten die Schülerinnen eigenständige Schlussfolgerungen und ordnen ihr Thema in die Relevanz der heutigen Flüchtlingsproblematik ein.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben