Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Das Israelitische Altersheim für Westfalen in Unna (1905?1942), seine Bewohner, seine Mitarbeiter und deren Schicksale
Klasse 08, Pestalozzi-Gymnasium Unna, Gymnasium
59423 Unna, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2015-0729
Im Jahr 1905 wurde in Unna ein Heim für alte Menschen jüdischen Glaubens gegründet, das sogenannte »Israelitische Altersheim für Westfalen«. Nach einer kurzen Einführung in die Situation der Juden in Unna seit dem Mittelalter beschäftigt sich Julian Wirtz in seinem Beitrag mit Fragen zur Gründung und Schließung dieses Altersheims. Er untersucht, unter welchen Bedingungen Bewohner und Mitarbeiter im Altersheim lebten und wie sich die Situation während des Nationalsozialismus änderte. Anhand verschiedener biografischer Beispiele zeigt der Achtklässler die Ausgrenzung der jüdischen Menschen auf, die häufig in der Deportation in ein Vernichtungslager mündete. Julian Wirtz verdeutlicht anhand des Israelitischen Altersheims, dass Juden zunächst keine Außenseiter waren, dann aber durch die Propaganda und Politik der Nationalsozialisten zu Außenseitern stilisiert wurden. Für die Recherche zog der Schüler verschiedene Materialien heran.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben