Wettbewerb: Anders sein. Außenseiter in der Geschichte Das geerbte »Anders sein«. Ulrike Meinhofs Weg in den Terror: Eine Novelle aus der Perspektive eines Kindes
Klasse 08, Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium, Gymnasium
48143 Münster, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2015-0335
Ulrike Meinhof war nicht nur Mitglied der Rote Armee Fraktion, sondern auch Mutter von Zwillingstöchtern. Machte die Entscheidung Meinhofs, sich zu radikalisieren, die Töchter ebenso zu Außenseiterinnen? Dieser Frage geht Elina Behrendt in einer kreativen Beitragsform nach: Die Achtklässlerin verfasste eine Novelle aus Sicht einer der Zwillingstöchter Meinhofs, Bettina Röhl. Die spannend geschriebene Erzählung fußt auf Literatur und einem Gespräch mit der anderen Schwester Regine Röhl sowie einem Historiker. Mithilfe von Fußnoten unterscheidet die Schülerin in der Novelle deutlich zwischen eigener Fiktion und gesichertem Wissen. Zwar wurden die Zwillingsschwestern Regine und Bettina Röhl nach Elina Behrendts Bewertung nicht zu Außenseiterinnen, aber ihr Leben veränderte sich dennoch stark. Gründe dafür sieht die Achtklässlerin in der Trennung der Eltern, im Untertauchen Ulrike Meinhofs in den Untergrund und in den darauffolgenden häufigen Umzügen der Schwestern.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben