Alumni

Was passiert nach der Teilnahme am Geschichtswettbewerb? Wir bieten Preisträger:innen verschiedene Möglichkeiten, sich weiterhin zu engagieren und an historisch-politischen Projekten, Workshops und Seminaren zu beteiligen.

Auf dieser Seite stellen wir eine Auswahl an Aktivitäten der Preisträger:innen vor und porträtieren ehemalige Teilnehmer:innen in der Rubrik „Was macht eigentlich?“.

Was macht eigentlich…?

Seit fast 50 Jahren zeichnen wir zusammen mit dem Bundespräsidialamt junge Menschen für ihre historischen Forschungsprojekte aus. Nach ihrer Wettbewerbsteilnahme haben die Preisträger:innen des Geschichtswettbewerbs unterschiedliche Wege eingeschlagen. Hier erzählen Alumni, was die Wettbewerbsteilnahme bei ihnen bewirkt hat und was sie heute machen.

2021: Melanie Wald-Fuhrmann
Sie nahm als Schülerin gleich zweimal teil und gewann 1997 einen zweiten Bundespreis.
2020: Bernd Mütter
Er nahm zweimal mit einem Mitschüler am Geschichtswettbewerb teil und ist seit 2018 Programmdirektor bei ARTE.
2019: David Motadel
Er gewann 2001 den zweiten Bundespreis und ist heute Professor für Neuere und Neueste Geschichte an der LSE in London. 
2018: Julia Buchholz und Patricia Wratil
Gemeinsam gewannen sie 2007 den ersten Bundespreis mit ihrer Arbeit über die 68er-Bewegung.
2017: Konstantin Chatziathanasiou
Der studierte Jurist erhielt 2003 mit einer weiteren Person einen ersten Preis. 
2016: Annette Bruhns
Sie gewann 1979 einen 5. Bundespreis und wurde 2012 von ProQuote als „Journalistin des Jahres“ ausgezeichnet.
2015: Christoph Lütke Schelhowe
Er nahm insgesamt vier Mal am Geschichtswettbewerb teil und errang dabei zahlreiche Auszeichnungen.
2014: Dörte Dinger
Dörte Dinger erhielt 1998 den 3. Bundespreis und ist mittlerweile Chefin des Bundespräsidialamtes.
2013: Sandra Tauer
Sie gewann beim Geschichtswettbewerb 1998/99 einen ersten Preis. Heute ist sie Professorin an der HMKW in Frankfurt.
2012: Daniel Grossmann
Er gewann 1997 einen Förderpreis und arbeitet als Dirigent und Künstlerischer Leiter des Jewish Chamber Orchestra Munic
2011: Jenny Rahel Oesterle-El Nabbout
Sie nahm insgesamt drei Mal teil und lehrt heute als Professorin für Mittelalterliche Geschichte an der Universität Rege
2010: Christopher Wratil
Der Bundessieger beim Geschichtswettbewerb 2004/5 arbeitet nun als Assistant Professor an der Universität Wien.
2009: Edith Reim
Edith Reim nahm viermal am Geschichtswettbewerb teil, gewann drei Mal Preise und wirkte später als Tutorin mit.
2008: Dominic Hartmann
Der bekannte Jungunternehmer gewann gemeinsam mit einem Mitschüler einen ersten Preis beim Geschichtswettbewerb 2000/1. 
2007: Klaus Schweinsberg
Der Affiliate Professor an der Pariser Wirtschaftshochschule ESCP gewann mit seinem Team 1986 einen ersten Preis.
2006: Anna Rosmus
Für Recherchen zur Rolle ihrer Heimatstadt Passau während der NS-Zeit gewann sie 1981 einen dritten Preis.

Projekt „Nachwendekinder“: 30 Jahre deutsche Einheit

Teilnehmer:innen des Nachwendekinderprojektes beim Auftakttreffen in Berlin
Teilnehmer:innen des Nachwendekinderprojektes beim Auftakttreffen in Berlin Foto: Körber-Stiftung/Svea Pietschmann

Zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und der deutschen Wiedervereinigung initiierten wir ein einjähriges Projekt mit 30 Alumni des Geschichtswettbewerbs des Bundespräsidenten der Geburtenjahrgänge 1989 bis 1994. Sie alle sind als „Nachwendekinder“ in einer Zeit gesellschaftlicher, politischer und kultureller Transformation geboren und aufgewachsen – und gehören gewissermaßen der ersten gesamtdeutschen Generation nach 1945 an. Dennoch gibt es bei ihren Lebensrealitäten und ihrer Herkunft zahlreiche Unterschiede, lebten ihre Eltern, Lehrer:innen oder andere ältere Bezugspersonen in verschiedenen Ländern – die es beide heute so nicht mehr gibt. Über all dies haben die Teilnehmer:innen gesprochen und diskutiert. Die Ergebnisse finden Sie auf dieser Seite.

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Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Nach der Wende: Generation Gesamtdeutschland

Podcast Nachwendekinder: Gespräch mit dem Journalisten Johannes Nichelmann

Broschüre Nachwendekinder
Übersicht über das gesamte Projekt
Das Projekt
Fragestellungen, Aufbau und Ziele des Projekts
Die Teilnehmer:innen im Portrait
Vorstellung der Teilnehmer:innen
Die Workshops
Einblick in die Projektarbeit

Aktivitäten der Preisträger:innen

120 junge Europäer:innen nahmen am Eustory Summit 2019 in Berlin teil
120 junge Europäer:innen nahmen am Eustory Summit 2019 in Berlin teil Foto: David Ausserhofer

Der Geschichtswettbewerb ist Gründungsmitglied des europäischen Geschichtsnetzwerks Eustory der Körber-Stiftung, der nationale Geschichtswettbewerbe in über 20 Ländern verbindet. Sieger:innen aus allen Wettbewerben treffen sich jedes Jahr beim EUSTORY Summit oder bei digitalen Jugendaktivitäten und tauschen sich grenzüberschreitend über zentrale Gegenwartsfragen der europäischen Geschichte und Identität aus. Für eine Teilnahme können sich Preisträger:innen ab 16 Jahren bewerben.

Der englischsprachige Blog des EUSTORY History Campus freut sich zudem immer über neue junge Autor:innen!

Reinschauen: Einblicke in Veranstaltungen der letzten Jahre

Auswahlseminar der Studienstiftung des deutschen Volkes 2020
Auswahlseminar der Studienstiftung des deutschen Volkes 2020

Die Studienstiftung des deutschen Volkes ist das älteste und größte Begabtenförderungswerk Deutschlands und vergibt jährlich rund 2.600 Stipendien unabhängig von politischen, weltanschaulichen und religiösen Vorgaben. Seit 1981 konnten über die Sonderauswahlverfahren des Geschichtswettbewerbs über 100 Preisträger:innen in die Studienstiftung aufgenommen werden. Für Bundessieger:innen aus der Oberstufe bietet der Geschichtswettbewerb alle zwei Jahre ein Sonderauswahlverfahren der Studienstiftung an.

2020: Bericht zum Auswahlverfahren

Workshop im Archiv beim Geschichtscamp 2018 in Leipzig
Workshop im Archiv beim Geschichtscamp 2018 in Leipzig Foto: Sächsisches Geschichtscamp

Das Sächsische Geschichtscamp bietet interessierten Jugendlichen die Möglichkeit, sich intensiv mit der Geschichte der DDR und der Staatssicherheit auseinanderzusetzen. Es findet jedes Jahr an einem anderen Ort in Sachsen, der einen spannenden Zugang zur DDR-Geschichte eröffnet, statt. Seit 2012 wird das Geschichtscamp vom Sächsischem Staatsministerium für Kultus ausgerichtet. Als Partner ermöglichen wir Preisträger:innen des Geschichtswettswettbewerbs die Teilnahme.

Mehr unter: www.geschichtscamp.de

Julia Weber, Preisträgerin des Geschichtswettbewerbs, nahm 2015 an der Jugendbegegnung des Bundestags teil
Julia Weber, Preisträgerin des Geschichtswettbewerbs, nahm 2015 an der Jugendbegegnung des Bundestags teil Foto: David Aussenhofer

Zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus am 27. Januar organisiert der Deutsche Bundestag jährlich eine internationale Jugendbegegnung, an der auch Preisträger:innen des Geschichtswettbewerbs teilnehmen. Gemeinsam mit rund 80 Jugendlichen und jungen Erwachsenen aus ganz Europa beschäftigen sich die Jugendlichen mit der Geschichte des Nationalsozialismus und Formen der Erinnerung.

2020: Rückblick Jugendbegegnung

Abschlussfoto bei „Talent trifft...“ 2018 in Berlin
Abschlussfoto bei „Talent trifft...“ 2018 in Berlin Foto: BMBF/Hans-Joachim Rickel

„Talent trifft…“ wird jährlich vom Bundesministerium für Bildung und Forschung durchgeführt, das auf diese Weise die Bedeutung von Schüler:innenwettbewerben hervorheben und die Leistung von Jugendlichen würdigen möchte. Mehr als 300 Preisträger:innen bundesweiter Wettbewerbe nehmen jedes Jahr an dem mehrtägigem Programm teil, darunter Preisträger:innen des Geschichtswettbewerbs.

Mehr unter: Talent trifft…

Kontakt

Laura Wesseler

Programmleiterin
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Lena Langensiepen

Programm-Managerin
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Kirsten Pörschke

Programm-Managerin
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Paula Stec

Office Managerin
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Frida Teichert

Programm-Managerin
Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten