Exil heute – künstlerische Produktionsresidenzen

Kampnagel Sommerfestival Foto: Anja Beutler

Das Thema Exil auf die Bühne bringen und innovative künstlerische Formate einer breiten Öffentlichkeit zugänglich machen: Das ist das Ziel des Projekts Exil heute – künstlerische Produktionsresidenzen.
Seit 2021 vergeben wir gemeinsam mit dem internationalen Produktionshaus Kampnagel Hamburg Residenzen für Theater-, Performance- oder Tanzprojekte, die sich mit dem Thema Exil beschäftigen.

Raum und Gehör finden sollen Erfahrungen von politischer Repression, Widerstand, Verfolgung, Vertreibung und vom Ankommen in einem neuen Land, die Beschäftigung mit Identität und Zugehörigkeit im Exil sowie Gedanken zur theoretischen und politischen Bedeutung des Exils in der Gesellschaft. Angestrebt wird dabei zugleich eine künstlerisch-innovative Formsprache.

Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt und wird jährlich ausgeschrieben. In den Jahren 2021, 2022 und 2023 laden wir gemeinsam mit Kampnagel jeweils drei Projekte zu ein- bis sechswöchigen Residenzen nach Hamburg ein. Die finalen Bühnenarbeiten werden auf Kampnagel gezeigt. Workshops und Werkstattgespräche sollen dem Publikum zudem Einblicke in den Arbeits- und Probenprozess ermöglichen.

Save the Date – Residenzen 2022

Über das Projekt

Exil heute – künstlerische Produktionsresidenzen: Auswahl für 2022 steht fest

Mithkal Alzghair und Yousef Iskandar führen die Produktionsvorhaben „Clamours“ und „Foreign Bodies“ auf Kampnagel auf. Australische Tanzcompany Marrugeku zeigt Arbeit bei Sommerfestival.

Kontakt

Stephanie Lubbe

Programmleiterin Theater und Musiktheater