EUSTORY-Netzwerktreffen

Foto: Raul Mee

Strategieentwicklung, Fachinput, Austausch zu aktuellen Herausforderungen und Best Practice: Beim jährlich stattfindenden EUSTORY-Netzwerktreffen dreht sich alles um die Wettbewerbe. Mit dem regelmäßigen, länderübergreifenden Austausch zwischen den Organisator:innen der nationalen EUSTORY-Geschichtswettbewerbe garantiert das Netzwerk seine konstante Weiterentwicklung – und wappnet sich für Herausforderungen der Zukunft.

Welche Rolle spielen EUSTORY-Aktivitäten für die Erinnerungskultur in verschiedenen Ländern? Welche Praxiserfahrungen machen Netzwerkmitglieder mit ihren jeweiligen Wettbewerben? Wo lassen sich grenzübergreifende Synergien entwickeln, und was bedeuten gegenwärtige Entwicklungen für den Geschichtswettbewerb der Zukunft? Nationale Wettbewerbsorganisator:innen nutzen die Treffen auch für einen Austausch über neue Entwicklungen im schulischen und außerschulischen Bildungsbereich. Sie beraten sich beispielsweise zu Herausforderungen wie Inklusion, Digitalisierung oder Finanzierungmöglichkeiten von zivilgesellschaftlichen Geschichtsaktivitäten in Europa.

Durch die wechselnden Gastländer bieten die Treffen zudem intensive Einblicke in die Besonderheiten von Erinnerung und staatlichem Gedenken an unterschiedlichen Orten Europas. Vor Ort reflektieren die Teilnehmenden Ansätze zum Umgang mit schwieriger Vergangenheit wie dem Erbe von Diktaturen, Imperialismus oder Kolonialismus.

Die Treffen werden von der Körber-Stiftung in enger Abstimmung mit dem Gastgeberland organisiert und durchgeführt. Während der Pandemie fand der Austausch in wechselnden digitalen Formaten statt.

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Report: EUSTORY in Tallinn (2019) Quelle: YouTube/Körber-Stiftung

“EUSTORY adds an international dimension to our individual competition projects. Taking part in the EUSTORY Network Meetings provides me with additional knowledge and inspiration for my work.”

Miguel Monteiro de Barros, EUSTORY Iberia, Portugiesischer Geschichtslehrerverband

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Weit rumgekommen: Die EUSTORY Netzwerktreffen

2022: digital “24 February 2022: A Historic Turning Point for Europe?”

2021: Erstes digitales Netzwerktreffen, Themenschwerpunkt: (Post)Kolonialismus

2020: Málaga, Spanien “Transitions in Europe and the Legacies of La Transición in Spain and Beyond”

2019: Tallinn, Estland “Legacies of the 1989-91 Transformations in Europe”

2018: Turin, Italien “History 2.0. The Role of Archives in the Digital Age”

2017: Lissabon, Portugal “The Estado Novo Dictatorship”

2016: Moskau, Russland “Man in History - Russia in the 20th Century”

2015: Helsingör, Dänemark, in Kooperation mit EUROCLIO

2014: Berlin, Deutschland “Remembering, teaching and commemorating European history in 2014 - New approaches and innovations for the EUSTORY Network”

2013: Riga, Lettland “1913/1914 - 2013/2014: European Neighbours in Times of War and Peace”

2012: Hamburg, Deutschland “History Education and Competitions – Working for Democracy”

2011: Hamburg, Deutschland, inkl. Matinée mit Helmut Schmidt und EUSTORY-Alumni zur Zukunft Europas

2010: Ronda, Spanien “2nd EUSTORY AISBL General Assembly”, Themenschwerpunkt: Strategische Neuausrichtung

2009: Lwiw, Ukraine “Looking Ahead in Times of Change”

2008: Turin, Italien “Structural Changes to the Network: EUSTORY AISBL”

2007: Hamburg, Deutschland “Best Practice from National EUSTORY Competitions”

2006: Hamburg, Deutschland “EUSTORY Network – Where Do We Stand After Five Years and What are the New Challenges?”

2005: Warschau, Polen “Commemorating 20th Century Migration in National Societies”

2004: Wien, Österreich “Achievements and Ambitions - EUSTORY Under Review”

2003: Budapest, Ungarn “Haunting Memories? History in Europe After Authoritarianism”

2002: Berlin, Deutschland “Lives under Pressure - Individual Experiences from European History”

2001: Postdam, Deutschland, offizielle Gründung des EUSTORY-Netzwerks