Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026

Foto: Flavius Hölzemann

Boy-Gobert-Preis 2026 an Oscar Hoppe

Der 1996 geborene Schauspieler ist aktuell am Ernst Deutsch Theater Hamburg in der Produktion Keine Aufstiegsgeschichte in gleich mehreren Rollen zu sehen. „Oscar Hoppe ist ein beeindruckend virtuoser Schauspieler, der ein faszinierendes Gespür dafür hat, uns in die
unterschiedlichsten Lebenssituationen seiner Figuren hineinzuziehen. Seine Bühnenpräsenz ist magnetisierend“, begründet die Jury unter dem Vorsitz der Schauspielerin Catrin Striebeck ihre Entscheidung. „In Keine Aufstiegsgeschichte entfaltet Oscar Hoppe auf fesselnde Weise eine Vielfalt an Figuren, denen er mit unbekümmerter Leichtigkeit seine kluge Fantasie zur Verfügung stellt. Angstfrei, mit feinem Humor und großer Musikalität riskiert er viel, um die Menschen auf der Bühne und im Publikum zu inspirieren. Seine Energie ist in jedem Moment der Aufführung spürbar.“

Preisverleihung

Eva Nemela, Mitglied im Vorstand der Körber-Stiftung, wird Oscar Hoppe die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung am 29. November 2026 um 11 Uhr im Thalia Theater im Rahmen einer feierlichen Matinee mit künstlerischen Beiträgen des Preisträgers und Redebeiträgen überreichen.

Tickets: 5 € über den Kartenservice des Thalia Theater
Vorverkaufsbeginn ist Anfang Oktober.

Die Einnahmen aus der Boy-Gobert-Preisverleihung kommen der Spendeninitiative „Der spendierte Platz“ zugute, die Kindern und Jugendlichen, die sich keine Eintrittskarte leisten können, einen kostenlosen Vorstellungsbesuch im Thalia Theater ermöglicht. Für jedes gekaufte Ticket spendet die Körber-Stiftung weitere 5 € für diese Initiative.

Medienpartner der Preisverleihung sind NDR 90,3 und Hamburg Journal.

Zum Preisträger

Oscar Hoppe wurde 1996 in Dresden geboren. Bereits während des Studiums an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch in Berlin stand er am Berliner Ensemble auf der Bühne. Nach dem Schauspielstudium begann er seine Theaterlaufbahn am Mecklenburgischen Staatstheater. Hier spielte er u.a. Gundermann in Gundermann – Männer, Frauen und Maschinen (R. Patrick Wengenroth), den Wurm in Schillers Kabale und Liebe (R. Steffi Kühnert) sowie George in Von Mäusen und Menschen (R. Martin Nimz). Außerdem steht er regelmäßig für Film- und Fernsehproduktionen vor der Kamera, u.a. für 9 Perfect Strangers, Drifter und Alles Licht, das wir nicht sehen. Darüber hinaus ist er als Sänger und Produzent des Musikduos lele&os aktiv und komponiert für Film und Theater. In der Spielzeit 2025/2026 war er in Keine Aufstiegsgeschichte (R. Marco Damghani) am Hamburger Ernst Deutsch Theater zu sehen. Die Produktion steht ab 1. September 2026 wieder auf dem Spielplan.

Fotos zum Preisträger

  • Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026
    Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026 Foto: Flavius Hölzemann
  • Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026
    Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026 Foto: Lea Freund
  • Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026, in "Keine Aufstiegsgeschichte", Regie: Marco Damghani, Ernst Deutsch Theater Hamburg
    Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026, in "Keine Aufstiegsgeschichte", Regie: Marco Damghani, Ernst Deutsch Theater Hamburg Foto: Oliver Fantitsch
  • Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026 (rechts) mit Rune Jürgensen, in "Keine Aufstiegsgeschichte", Regie: Marco Damghani, Ernst Deutsch Theater Hamburg
    Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026 (rechts) mit Rune Jürgensen, in "Keine Aufstiegsgeschichte", Regie: Marco Damghani, Ernst Deutsch Theater Hamburg Foto: Oliver Fantitsch
  • Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026 (2. v.l.) mit v.l. Nina Carolin und Rune Jürgensen, in "Keine Aufstiegsgeschichte", Regie: Marco Damghani, Ernst Deutsch Theater Hamburg
    Oscar Hoppe, Boy-Gobert-Preis 2026 (2. v.l.) mit v.l. Nina Carolin und Rune Jürgensen, in "Keine Aufstiegsgeschichte", Regie: Marco Damghani, Ernst Deutsch Theater Hamburg Foto: Oliver Fantitsch

Die Jury

Catrin Striebeck (Schauspielerin und Juryvorsitzende)
Peter Helling (Journalist)
Julia Nachtmann (Schauspielerin und Boy-Gobert-Preisträgerin 2006)
Mitra Nadjmabadi (Bühnenbildnerin)
Stephan Schad (Schauspieler)
Maike Schiller (Journalistin)
András Siebold (Dramaturg und Festivalleiter)
Sonja Valentin (Dramaturgin)