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Zwischen Isolation und Hoffnung: Leben in Iran

Die Rufe nach Freiheit und mehr Frauenrechten verstummen nicht. Auch Sanktionen gegen das Atomprogramm und die Eskalation mit Israel erschweren das Leben der Menschen in Iran. Wir fragen die Filmemacherin Maryam Ebrahimi und den Journalisten Armin Ghassim: Wie ist die Situation vor Ort?

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  • 90 Min.

Seit ihrem Aufschrei „Frau, Leben, Freiheit“ (Jin, Jiyan, Azadi) für mehr Selbstbestimmung sind die Iranerinnen und Iraner zwischen den Fronten gefangen. Viele sehnen sich nach Freiheit, sind jedoch weiterhin staatlicher Repression ausgesetzt.

Gleichzeitig haben die Menschen in Iran in ihrer Geschichte oft erlebt, wie fremde Mächte Einfluss auf ihr Land genommen haben. Diese Erfahrung prägt ihr Denken bis heute – weshalb ein Großteil der Bevölkerung einen von außen erzwungenen Regimewechsel entschieden ablehnt.

Dieses Spannungsfeld zwischen innerem Widerstand und Misstrauen gegenüber externer Einflussnahme prägt die Dynamik in Iran und stellt auch den Westen vor schwierige Fragen. Der israelisch-iranische Krieg, die erneute Verschärfung der Sanktionen und massive Repression des Regimes haben vor allem die iranische Zivilbevölkerung getroffen.

Wir fragen die Filmemacherin Maryam Ebrahimi und den Journalisten Armin Ghassim: Welche Spielräume existieren trotz massiver Unterdrückung? Wie haben die jüngsten Ereignisse die iranische Zivilbevölkerung beeinflusst? Und wie kann Europa die iranische Bevölkerung unterstützen?

Es moderiert Nora Müller, Körber-Stiftung.

Eine Veranstaltung in englischer Sprache mit deutscher Simultanübersetzung.