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Zu alt oder unersetzlich? Berufstätige Frauen 50+

Warum gelten Frauen ab 50 auf dem Arbeitsmarkt als Risiko? Es diskutieren der Autor Richard Kaan, Digitalexpertin Maren Heltsche, Organisationsentwicklerin Verena Fritzsche, Genderforscherin Miriam Beblo und Senatorin Melanie Schlotzhauer über Diskriminierung und politische Veränderung.

  • Alter
  • Arbeit
  • Generationen
  • 107 Min.

Warum sind so viele Frauen ab 50 plötzlich unsichtbar, sobald sie sich bewerben? Und wie kann es sein, dass die Generation, die Leben und Familie gemanagt hat, auf dem Arbeitsmarkt als ein Risiko statt als eine Ressource gilt?

Zum Auftakt des Abends über strukturelle Diskriminierung von Frauen in der zweiten Berufshälfte stellt der Autor Richard Kaan die zentralen Thesen seines Buches „Frau. Fit. Fähig. Fünfzig+“ vor. Alter darf kein Ausschlusskriterium sein, sondern muss als Stärke anerkannt werden.

Anschließend diskutieren wir mit Maren Heltsche, Softwareentwicklerin und Digitalexpertin, Verena Fritzsche, Bildungsexpertin und Organisationsentwicklerin, Genderforscherin Miriam Beblo und der Hamburger Sozialsenatorin Melanie Schlotzhauer über Ausschlussmechanismen, Rollenbilder und politische Verantwortung – ebenso wie über konkrete Strategien für eine gerechtere, zukunftsfähige Arbeitswelt.

Es moderiert Insina Lüschen.

Den Comic Essay „Proof of Work“ von Miriam Beblo u.a. finden Sie hier zum kostenlosen Download.