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Tage des Exils Frankfurt: Auftakt mit der Rede zum Exil von Irina Scherbakowa

Trotz der Kriminalisierung der mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichneten NGO MEMORIAL durch die russische Justiz setzt sich Gründungsmitglied Irina Scherbakowa auch im deutschen Exil gegen staatlich gelenktes Vergessen ein. In diesem Jahr übernimmt sie die Schirmherrschaft der Tage des Exils.

  • 106 Min.

Vom 20. August bis 6. September finden zum zweiten Mal die Tage des Exils in Frankfurt am Main statt, erneut in Kooperation mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945 der Deutschen Nationalbibliothek.

50 Veranstaltungen in der ganzen Stadt laden auf vielfältige Weise dazu ein, sich mit dem Thema Exil auseinanderzusetzen.

Feierlich eröffnet werden die Tage des Exils in der Deutschen Nationalbibliothek mit der Rede zum Exil der diesjährigen Schirmherrin Irina Scherbakowa.

Die Mitbegründerin der Menschenrechtsorganisation MEMORIAL hat sich der Dokumentation staatlicher Repression in Russland verschrieben. Mit der Aufarbeitung der Verbrechen des Gulag-Systems und dem Einsatz für zivilgesellschaftliche Erinnerungskultur stellt sie sich der offiziellen russischen Geschichtsdeutung entgegen.

Musikalisch abgerundet wird der Abend von der international bekannten Klezmer-Band Dobranotch. Es moderiert Anna Engel von hr2-kultur.

Eine Anmeldung zur Veranstaltung ist erforderlich: www.dnb.de/tagedesexils

Eine Kooperationsveranstaltung der Körber-Stiftung mit dem Deutschen Exilarchiv 1933-1945.

Weitere Informationen zum Programm finden Sie unter Tage des Exils.