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Jung, politisch, extrem?

Tendieren junge Menschen zu extremen Einstellungen – oder zu neuen Formen von Haltung und Engagement? Über Wertewandel, Protest und Teilhabe diskutiert der Journalist Louis Klamroth mit der Sozialwissenschaftlerin Gabriele Rohmann, der Politikerin Shweta Sachdeva und dem Gymnasiasten Jakob Zierep.

  • 83 Min.

Die Bundestagswahl hat gezeigt: Immer mehr junge Wählerinnen und Wähler entscheiden sich für Parteien an den politischen Rändern. Während einige nach links tendieren, wählen andere deutlich rechts – die Zustimmung zur politischen Mitte scheint unpopulär zu werden.

Was treibt diese Entwicklung an? Ist es Protest oder Überzeugung? Ein Ausdruck von Unzufriedenheit mit dem politischen System oder eine neue Form des politischen Engagements?

Gemeinsam wollen wir diskutieren, warum junge Menschen in politischen Fragen zunehmend klare, teils polarisierende Haltungen zeigen und ob dahinter ein grundlegender Wandel gesellschaftlicher Werte steht, zum Beispiel eine Reaktion auf Verunsicherung und fehlende Perspektiven.

Doch anstatt nur über Ursachen zu sprechen, wollen wir vor allem nach vorn blicken: Wie können Politik, Bildung und Gesellschaft junge Menschen besser einbinden? Welche Maßnahmen braucht es, um ihnen mehr Mitbestimmung zu ermöglichen und das Vertrauen in demokratische Prozesse zu stärken?

Gemeinsam wollen wir konkrete Lösungsansätze entwickeln, um der gesellschaftlichen Spaltung entgegenzuwirken, jungen Menschen eine stärkere Stimme zu geben und neue Wege für einen offenen, respektvollen Austausch zwischen unterschiedlichen politischen Lagern zu finden.

Mit der Sozialwissenschaftlerin Gabriele Rohmann, der stellvertretenden Landesvorsitzenden der SPD-Frauen Hamburg, Shweta Sachdeva, und Jakob Zierep von der Schüler:innenkammer Hamburg spricht der Journalist Louis Klamroth.

Eine Veranstaltung auch in deutscher Gebärdensprache.