Irina Scherbakowa kämpft für ein offenes Russland

Gesellschaft besser machen

  • 29 Min.
  • 34. Episode

20 Jahre EUSTORY Jubiläum

Die russische Zivilgesellschaft befindet sich seit längerem im Würgegriff ihrer Regierung. Die Bürgerrechtlerin und Historikerin Irina Scherbakowa aus Moskau setzt sich seit Jahrzehnten insbesondere für einen offenen Umgang mit der russischen Geschichte ein. Mit der Nichtregierungsorganisation Memorial unterstützt sie die gesellschaftliche Aufarbeitung der Gewalttaten des 20. Jahrhunderts und des Stalinismus im Land. Mit einem landesweiten Schülerwettbewerb ermutigt Memorial bisher jedes Jahr Schülerinnen und Schüler, Familiengeschichte zu recherchieren und Erinnerungskultur zu gestalten. Im Gespräch mit erzählt sie DH vom wichtigen, immer schwieriger werdenden Kampf der russischen Zivilgesellschaft ums Überleben.

Das Gespräch entstand anlässlich des 20-Jährigen Jubiläums des Geschichtsnetzwerks EUSTORY der Körber-Stiftung kurz nach der russischen Parlamentswahl im September 2021.

Mehr zum russischen Geschichtswettbewerb Memorial - People and History, 20th Century Russia: memo.ru/en-us/projects/men-in-history Alle Infos zu EUSTORY: koerber-stiftung.de/eustory Irina Scherbakowas Buch »Der Russland-Reflex«, erschienen in der Edition Körber: koerber-stiftung.de/publikationen/shop-portal/show/der-russland-reflex-219

Artwork: Gesellschaft besser machen

Gesellschaft besser machen

Wie können wir Polarisierung begegnen – und Europa stärken? In „Gesellschaft besser machen“ spricht Moderatorin Muschda Sherzada alle zwei Wochen mit Persönlichkeiten aus Politik, Zivilgesellschaft, Medien und Wissenschaft über die drängendsten gesellschaftlichen Fragen unserer Zeit. Verständlich, lösungsorientiert und nah an aktuellen Debatten liefert der Podcast neue Perspektiven, konkrete Ideen und Inspiration für ein starkes Europa und gesellschaftliches Miteinander. Ein Podcast der Körber-Stiftung.

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