Heimat finden

  • Identität
  • Internationale Politik
  • Internationale Verständigung
»Polackenkind« wird die fünfjährige Vera auf dem Bauernhof im Alten Land genannt, auf dem sie mit ihrer Mutter 1945 auf der Flucht aus Ostpreußen gestrandet ist. Misstrauen, Ablehnung und im besten Falle Gleichgültigkeit kennzeichnen das Zusammenleben zwischen den Flüchtlingen und den Alteingesessenen vor den Toren Hamburgs. In ihrem Roman »Altes Land« begleitet die Autorin Dörte Hansen die Protagonistinnen bei der schwierigen Suche nach Heimat und Identität. Im KörberForum spricht sie über die Schwierigkeiten im Zusammenleben, wenn Fremde kommen, um zu bleiben. Lesung aus dem Buch »Altes Land« von Dörte Hansen, erschienen 2015 im Knaus Verlag, ISBN: 978-3-8135-0647-1 Moderation: Gabriele Woidelko, Körber-Stiftung