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Hamburg Science Summit 2025: Europas Agenda für Wissenschaft und Innovation

Der nächste europäische Forschungs- und Innovationsrahmen muss geopolitische Ziele mit wissenschaftlicher Freiheit in Einklang bringen. Während sich FP10 formt, stellen sich entscheidende Fragen: Wie bleibt Offenheit möglich in einer Ära strategischer Autonomie?

  • 59 Min.

Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat zugesagt, Wissenschaft und Innovation ins Zentrum der europäischen Wirtschaft zu stellen – und greift damit Forderungen nach stärkeren Investitionen in F&I aus den jüngsten Berichten von Draghi, Letta und Heitor auf. Doch die neue Agenda entsteht vor einem geopolitischen Hintergrund. Das nächste Rahmenprogramm (FP10) wird nicht nur das erfolgreiche Horizon Europe ablösen, sondern auch Teil von Europas Antwort auf eine fragile Sicherheitsordnung, transatlantische Spannungen und Fragen der strategischen Autonomie sein. Damit verbinden sich neue Fragen nach dem Verhältnis zwischen wissenschaftlicher Unabhängigkeit und politischer Prioritätensetzung, sichtbar etwa in Debatten über die künftige Rolle des Europäischen Forschungsrats oder die Verknüpfung von Forschungsförderung mit dem EU-Wettbewerbsfonds.

Wie kann Europa ein offenes Wissenschaftssystem bewahren und sich zugleich an industrielle und sicherheitspolitische Anforderungen anpassen? Und wie soll FP10 das Verhältnis von strategischen Zielen zu wissenschaftlicher Offenheit und neugiergetriebener Forschung austarieren?

  • Thierry Coulhon, Präsident, Institut Polytechnique de Paris;
  • Vorstandsmitglied, Udice – French Research Universities
  • Patrick Cramer, Präsident, Max-Planck-Gesellschaft
  • Maria Leptin, Präsidentin, European Research Council
  • Moderation: Terry Martin