
Hamburg Science Summit 2025: Europa muss Forschung und Innovation ausrichten, handeln, beschleunigen
Wie kann Europa wissenschaftliche Souveränität erreichen? In seiner Keynote auf dem Hamburg Science Summit 2025 fordert Manuel Heitor mehr Risikobereitschaft, schnellere Entscheidungen und eine neue Förderlogik.
„Wir brauchen mehr Risiko, schnellere Entscheidungen und neue Werkzeuge.“ Mit diesem Appell eröffnete Manuel Heitor den Hamburg Science Summit 2025. In seiner Keynote betont der ehemalige portugiesische Wissenschaftsminister und Autor von Align, Act, Accelerate, dass Europa sein Innovationsmodell neu denken müsse, um strategische Autonomie zu sichern. Dazu gehören die Reform des EU-Fördersystems, eine beschleunigte wissenschaftsbasierte Transformation sowie der Aufbau eines widerstandsfähigeren Ökosystems für Verteidigung, Sicherheit und Wettbewerbsfähigkeit. Unter anderem schlägt Heitor die Einrichtung einer „Experimentiereinheit“ innerhalb der Europäischen Kommission vor, um neue, agile Förderinstrumente zu erproben – inspiriert von Modellen wie der deutschen SPRIN-D oder der britischen ARIA. Seine Botschaft ist klar: Europa hat die Talente, muss aber geeinter und entschlossener handeln.


