
Hamburg Science Summit 2025: Die Zukunft der transatlantischen Beziehungen in Forschung und Innovation
Die transatlantischen Wissenschaftsbeziehungen geraten durch den US-Politikwechsel unter Druck. Europa steht vor der Wahl: den Wettbewerb um Talente und Daten annehmen – oder Vertrauen durch ausgewogene Kooperation sichern.
Die jüngsten Veränderungen in der US-Wissenschaftspolitik unter der Trump-Administration haben Zweifel an der Stabilität der transatlantischen Forschungskooperation geweckt. Budgetkürzungen, politischer Druck auf akademische Agenden sowie die Politisierung und Einschränkung des Zugangs zu wissenschaftlichen Daten – darunter Umwelt-, Gesundheits- und Demografiedaten – untergraben zentrale Säulen des amerikanischen Forschungssystems. In Europa führen diese Entwicklungen zu schwierigen Entscheidungen: Manche plädieren für stärkere Eigeninitiative – etwa Talente anzuziehen, Dateninfrastrukturen aufzubauen und Europas Rolle in der globalen Wissenschaft zu stärken. Andere warnen, dass begrenzte Ressourcen, ungleiche Bedingungen und der Wettbewerb um knappe Güter langfristige Zusammenarbeit und Vertrauen schwächen könnten. Wie kann Europa reagieren – mit strategischem Weitblick und gleichzeitig klarem Bekenntnis zu Offenheit und Kooperation in der Wissenschaft?
- Katrin Amian, Leiterin Nordamerika, Alexander von Humboldt-Stiftung
- Nicola Fuchs-Schündeln, Präsidentin, WZB Berlin Social Science Center
- In Kooperation mit Table.Media, Moderation: Tim Gabel


