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Die Vertrauensfrage: Wenn Politik die Menschen verliert

Was rettet die Demokratie, wenn das Vertrauen in sie schwindet? Der Dokumentarfilmer Stephan Lamby und der Zukunftsforscher Robert Peters sprechen über das Scheitern der Ampel-Koalition 2024, über gesellschaftliche Spaltung und wachsende Ohnmacht in Politik und bei den Wählerinnen und Wählern.

  • 107 Min.

Was hält eine demokratische Gesellschaft zusammen, wenn das politische Vertrauen schwindet? Und wie gelingt es, im persönlichen Umfeld im Gespräch zu bleiben, selbst wenn politische Überzeugungen kaum noch vereinbar scheinen?

Im Mittelpunkt des Gesprächs von Dokumentarfilmer und Journalist Stephan Lamby und Zukunftsforscher Robert Peters steht der Verlust von Vertrauen – in politische Institutionen, in politische Handlungsfähigkeit und zunehmend auch im privaten Miteinander.

Lambys jüngster Film über das Zerbrechen der Ampel-Koalition zeichnet das Bild einer Regierung, die an inneren Konflikten und wachsendem Misstrauen scheiterte. Daran anknüpfend geht es um die Frage nach der Stabilität politischer Institutionen und ihrer Fähigkeit, gesellschaftliche Orientierung zu geben. In seinem Buch über ein hochpolitisches Familientreffen in den USA beschreibt Lamby zudem, wie tief politische Konflikte inzwischen in private Beziehungen hineinreichen.

Schließlich beobachten wir auch bei Politikerinnen und Politikern einen wachsenden Vertrauensverlust in den eigenen Gestaltungsspielraum. Welche Folgen hat es, wenn politische Akteure selbst nicht mehr an ihre Fähigkeit zur Veränderung glauben? Und was bedeutet das für demokratische Erwartungen und gesellschaftlichen Zusammenhalt in Zeiten multipler Krisen?

Der Abend verbindet politische Analyse mit persönlicher Reflexion und zukunftsgerichteter Einordnung und lädt das Publikum ein, über Vertrauen in Politik, Institutionen und den Mitmenschen neu nachzudenken.

Es moderiert die Journalistin Kathrin Drehkopf.

Veranstaltung auch in deutscher Gebärdensprache