Externes Video von YouTube laden.

Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.

Der große Rausch

Der War on Drugs der USA ist kein neues Thema der Trump-Regierung, sondern wurde 1971 schon einmal ausgerufen – mit weltweiten Folgen. Die Historikerin Helena Barop erklärt, warum Drogenverbote und militärische Interventionen noch nie erfolgreich waren. Doch wie geht man mit Drogen adäquat um?

  • Forschung
  • Geschichte
  • 92 Min.

Die Teillegalisierung von Cannabis in Deutschland ist fast zwei Jahre alt und bleibt umstritten. Gleichzeitig setzt die US-amerikanische Regierung ihren War on Drugs immer drastischer fort. Der Blick in die Geschichte der Drogen und ihrer Politik zeigt, dass sie erst ab dem 19. Jahrhundert problematisiert wurden.

Im 20. Jahrhundert wurden sie dann in den USA mit Verboten belegt, die in vielen Ländern übernommen wurden. Doch was bringen Drogenverbote? Nicht viel, sagt Helena Barop, die sich in ihrer mit dem Deutschen Studienpreis ausgezeichneten Promotion mit der Geschichte der US-Drogenpolitik beschäftigt hat.

Die Historikerin zeigt in ihrem 2023 veröffentlichten Buch „Der große Rausch“, wie dem Drogenproblem der Krieg erklärt und zum Exportprodukt der US-amerikanischen Regierung gemacht wurde. Doch wie könnte ein adäquater Umgang mit Drogen aussehen und was wäre eine sinnvolle Alternative zur Illegalisierung?

Die Historikerin und Autorin Helena Barop gibt in einer Livefolge unseres Podcast „Listen to Wissen“ eine historische Einordnung des Themas und stellt Bezüge zu aktuellen Entwicklungen der Drogenpolitik her.

Es moderiert die Journalistin Liz Remter.