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Demokratie auf dem Zauberberg

Thomas Mann verhandelt in „Der Zauberberg“ das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Ordnung, demokratischem Aufbruch und autoritären Versuchungen. Nadine Kreuzahler diskutiert mit Literaturwissenschaftler Thomas Sparr und Dramaturgin Sonja Valentin Manns ambivalente Haltung zur Demokratie.

  • 92 Min.

Welche Rolle spielt das Thema Demokratie in Thomas Manns „Der Zauberberg“? In dem Roman von 1924 trifft der angehende Ingenieur Hans Castorp in einem abgeschiedenen Sanatorium in den Bergen auf weltentrückte Figuren, die ihn mit Politik und Philosophie konfrontieren.

Es wird deutlich, wie das Spannungsfeld zwischen Freiheit und Ordnung, zwischen demokratischem Aufbruch und autoritären Versuchungen literarisch gestaltet ist. Manns Roman wird so zu einem Resonanzraum für die grundlegenden Fragen nach den Voraussetzungen und Gefährdungen demokratischer Kultur.

Im Mittelpunkt des Podiumsgesprächs mit dem Literaturwissenschaftler und Autor Thomas Sparr und der Autorin und Dramaturgin Sonja Valentin steht daher die Auseinandersetzung mit Thomas Manns ambivalenter Haltung zur Demokratie, seinen intellektuellen Entwicklungen und den zeitgeschichtlichen Hintergründen seines Werks.

Es moderiert die Journalistin Nadine Kreuzahler.

In Kooperation mit der Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung.