Foto: Andreas Henn

Was bisher geschah

Citizens have come together in all participating cities to share and discuss ideas and tackle local projects together. This has resulted in a wide range of projects throughout Germany that are making life more sustainable and liveable in many places. Insights into the successful cooperation between civil society and administration as well as completed projects themselves can be found here.

Projects from across the country

Gründung der 3-Täler-BürgerEnergie eG in Sulz

Mit der Gründung der Energiegenossenschaft in Bürger:innenhand soll Sulz bei der Versorgung mit Energie unabhängiger werden. Nicht nur die Stärkung des Standorts Sulz in der Energiegewinnung steht im Mittelpunkt des Vorhabens, sondern auch der Ausbau regenerativer Energien, der eine neue und nachhaltige Form der Versorgung für die Region bieten soll. Die Bürgerinnen und Bürger können als Mitglieder die Genossenschaft zur lokalen Kapitalanlage nutzen und haben ein Mitspracherecht in der Geschäftsführung.

Der Gründungsprozess wurde durch die Stadtverwaltung im Rahmen des Projekts “Sulz besser machen” unterstützt und mit Workshops und Aktionstagen begleitet. Weitere Einblicke in den Prozess der Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern in Sulz bietet dieses Video.

Foto: Julia Luft

Der LITZENDORFLADEN – ein Dorfladen für alle!

Der Dorfladen in Litzendorf soll schließen, weil der bisherige Besitzer den Laden nicht mehr bewirtschaften kann. Doch ihren Laden als Ort zum Einkaufen, Treffen und zum Austausch wollen die Bürgerinnen und Bürger nicht aufgeben. Sie wollen den Dorfladen in Zukunft genossenschaftlich organisieren und eine saisonale & regionale Grundversorgung sicherstellen. Darüber hinaus soll der Dorfladen ein Treffpunkt und Veranstaltungsort für die gesamte Gemeinde sein.

Die Idee, den LITZENDORFLADEN als Ort für Gemeinschaft und Nachhaltigkeit im Dorf zu gestalten, wurde von engagierten Bürger:innen im Rahmen des Projekts „Litzendorf besser machen“ entwickelt und wird vom Gewerbeverein Litzendorf und der Gemeindeverwaltung unterstützt.

Poster: Rebecca Haas, Edith Obrusnik /kommunales Projektmanagement Litzendorf

„Straßen sind zum Feiern da!“ – Buchholz wirbt für nachhaltige Mobilität

Im Rahmen der europäischen Mobilitätswoche im September 2023 in Buchholz stand das Thema „Nachhaltige Mobilität“ im Mittelpunkt. Engagierte Bürgerinnen und Bürger organisierten sechs parallel stattfindende Straßenfeste, die einen Raum des Austauschs zwischen Zivilgesellschaft und Stadtverwaltung boten. Außerdem ermöglichten die Straßenfeste den Buchholzer Bürger:innen, den sonst von Autos genutzten Raum für die Zusammenkunft und gemeinschaftliches Feiern zu nutzen. Durch diese Aktion wird deutlich, wie der Ausbau nachhaltiger Mobilität eine Stadt lebenswerter für ihre Bewohnerinnen und Bewohner machen kann.

Die Idee für dieses Projekt entstand im Rahmen von „Buchholz besser machen“ im Sommer 2023. Die Stadtverwaltung beteiligte sich mit einer Lastenrad-Aktion an den Straßenfesten und unterstützte die Organisator:innen bei der Planung und Umsetzung.

Foto: Stadt Buchholz

Essbares Schwelm

Lebensmittelproduktion geht nur auf dem Land? Das glauben Schwelmer Bürgerinnen und Bürger nicht! Sie wollen die Lebensmittelproduktion auch in die urbane Umgebung integrieren, indem geeignete städtische Flächen dazu genutzt werden, allerlei essbare Pflanzen in der Stadt unterzubringen. Als erstes Areal zur Bepflanzung soll der aufgegebene Spielplatz Mühlenteich dienen. Mit dem Ziel vor Augen, die Biodiversität in städtischen Gebieten zu erhöhen, setzen sich Bürger:innen vor Ort für dieses Projekt ein. Im Fokus steht dabei weiterhin die Förderung von ökologischem Bewusstsein, Bürgerbeteiligung und Partnerschaften für eine nachhaltige Lebensmittelproduktion.

Eine Gruppe Engagierter entwickelte dieses Projekt im Rahmen von „Schwelm besser machen“. Für die Realisierung ist eine Ratsvorlage erforderlich, die vom Rat der Stadt Schwelm entschieden wird. Die Stadtverwaltung zeigt sich interessiert an einer Vorstellung der Vorschläge, sobald ein konkretes Konzept vorliegt und unterstützt dieses gerne.

Foto: Stadt Schwelm

Sustainable Development Goals im Eichstätter Stadtbild

Die nachhaltige Entwicklung unserer Gesellschaft ist ein vielfältiges und breites Thema. Die Vereinten Nationen haben Zielsetzungen formuliert, die das Anliegen zusammenfassen. Um für nachhaltige Entwicklung in der Gesellschaft zu sensibilisieren, möchten Bürger:innen in Eichstätt die 17 sogenannten Sustainable Development Goals (SDGs) in ihrer Stadt sichtbar machen und um Informationsangebote ergänzen. Es gibt schon viele Ideen, wie dieses Vorhaben verwirklicht werden kann – z.B. durch Streetart oder bunte Hocker über die Innenstadt verteilt.

Im Rahmen von „Eichstätt besser machen“ entwickelten Bürgerinnen und Bürger diese Idee und arbeiten derzeit an der konkreten Umsetzung im Jahr 2024. Dabei werden die Engagierten von der Stadtverwaltung unterstützt.

Foto: Freepik

Selbstbedienung bei der Fahrradreparatur in Litzendorf

Was wenn auf der Radtour plötzlich ein Reifen platt ist? In Litzendorf soll ein Schlauch-o-mat solche Situationen retten. Engagierte Litzendorfer:innen entwickelten die Idee und fanden gemeinsam mit der Stadtverwaltung einen geeigneten Standort, Hersteller sowie Betreiber. Mit einem solchen Automaten sind Radreisende in der Region unabhängig von Ladenöffnungszeiten und einer Tour steht nichts mehr im Weg!

Das Projekt entstand im Rahmen von „Litzendorf besser machen“ und wird in Zusammenarbeit von Zivilgesellschaft, Fahrradhändler:innen aus der Region und der Stadtverwaltung umgesetzt.

Foto: viarprodesign/Freepik

Ein Tauschhaus für Buchholz

Eine Gruppe von Bürgerinnen und Bürgern möchte zur Nutzung vorhandener Ressourcen motivieren und Abfall vermeiden. Die Idee: ein Tauschhaus! Recycling und Upcyling retten Geliebtes, schaffen Neues, können richtig Spaß machen und Menschen zusammenbringen. Ein gut zugängliches, zentrales Tauschhaus ist ein Gewinn für Menschen und Umwelt und ein Flyer mit allen Orten zum Re- und Upcyclen hilft beim Finden.

Die Planung des Projekts erfolgte im Rahmen von „Buchholz besser machen“ und die aktiven Bürger:innen werden in der Umsetzung von der Buchholzer Stadtverwaltung, insbesondere bei der Standortsuche und Genehmigung, unterstützt.

Foto: Stadt Buchholz