Competition: Vertraute Fremde. Nachbarn in der Geschichte »schon >menschliche Behandlung< war eine gefährliche Sache ...« – Die Nachbarschaft zwischen Zwangsarbeitern und Deutschen in Neuss während des Zweiten Weltkriegs
Klasse 08, Norbert-Gymnasium, Gymnasium
41540 Dormagen, Nordrhein-Westfalen, Deutschland
#2013-0630
Zwischen 1939 und 1945 wurden etwa 13 Millionen Zivilarbeiter, Kriegsgefangene und KZ-Häftlinge in Deutschland zur Arbeit gezwungen. Die Zwangsarbeiter stammten aus 18 verschiedenen Ländern, die größte Gruppe stammte aus der Sowjetunion und Polen. Auch in Neuss wurden angesichts des Arbeitskräftemangels – die einheimischen Männer kämpften an der Front – Zwangsarbeiter eingesetzt. Im Laufe des Zweiten Weltkriegs wurden in Neuss etwa 10.000 Menschen in Industrie, Ernährungswirtschaft, kommunalen Einrichtungen und privaten Haushalten zur Arbeit gezwungen. Wie das Verhältnis zwischen einheimischer Bevölkerung und Zwangsarbeitern war, zeigt Sebastian Doll in seinem Beitrag zum Geschichtswettbewerb. Der Schüler verwendete Dokumente aus dem Stadtarchiv, historische Fotos und Fachliteratur, um sich dem Thema aus unterschiedlichen Perspektiven zu nähern.
Literaturverzeichnis
Bibliografische Angaben